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Der Verein Lebenshilfe Kempten

Ansprechpartner
Bernhard Schmidt
Vorsitzender
Tel.: 0831/52354-0

 

Entstehungsgeschichte

Der Verein wurde im Juni 1965 gegründet, damals noch unter dem Namen " Lebenshilfe für das geistig behinderte Kind, Kempten und Umgebung". Er war und ist ein Zusammenschluss von betroffenen Eltern, Angehörigen, Freunden und Förderern von behinderten Menschen.

Der Name hat sich in Anpassung an die immer vielfältiger und umfangreicher gewordenen Aufgaben, in "Lebenshilfe für behinderte Menschen" gewandelt. Jedoch die Aufgabe und Zweckbestimmung ist stets die gleiche geblieben, nämlich die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen, bzw. deren Schaffung und Unterhalt, die eine wirksame Lebenshilfe für behinderte, insbesondere geistig behinderte Menschen, aller Altersstufen bedeuten.

Am 30. Juni 2011 wurde ein neuer Vereinsname beschlossen: Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V., Kempten / Allgäu. Die Änderung stellt nun den Menschen in den Vordergrund, nicht die Behinderung. Sie ist auch eine Angleichung an die allgemeine Namensgebung innerhalb der Lebenshilfe-Organisation bundesweit.

Grundlage für die heute vorhandenen vielfältigen Hilfsangebote war die unermüdliche und unerschrockene ehrenamtliche Aufbauarbeit der ersten Vereinsvorstände und Mitglieder. Stellvertretend für die damals wirkenden Frauen und Männer, Mütter und Väter, sei Herr Wolfgang Bergleiter genannt der im Januar 1994 verstorben ist. Er war Gründungsmitglied, langjähriges Vorstandsmitglied und Vorsitzender, sowie in den letzten Jahren Ehrenvorsitzender. In all den Jahren seit ihrer Gründung war die "Lebenshilfe", in Zusammenarbeit mit ihren Landesverbänden und ihrer Bundesvereinigung, neben dem Bemühen, vor Ort und in der Region, Hilfen anzubieten, auch Anwalt und Wächter für die besonderen Anliegen und Bedürfnisse von behinderten Menschen.

Zwei gravierende Beispiele für das sozial- und gesellschaftspolitische Wirken seien hier erwähnt: In den Anfangsjahren wurde erreicht, dass behinderte Kinder einen rechtlichen Anspruch auf einen Ihnen gemäßen Schulunterricht bekamen und nicht mehr als "bildungsunfähig" bezeichnet und abgestempelt wurden. Erst im Jahr 1994 wurde erreicht, dass in Art. 3 unseres Grundgesetzes das Benachteiligungsverbot für behinderte Menschen aufgenommen wurde.

Allein die rund fünfunddreißig Jahre, die zwischen diesen bedeutenden Fortschritten liegen, zeigen, dass es heute wie in den Anfangsjahren notwendig ist, sich weiter um die Belange von behinderten Menschen zu sorgen, Verbesserungen anzustreben und dabei Erreichtes zu bewahren. Alle Mitglieder ob Vorstandsmitglied oder Helfer bei einer Veranstaltung und alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um das Wohl unserer behinderten Mitmenschen sorgen, sind Garant für das Erreichen dieses Zieles.

Auch die Unterstützung durch alle kommunalen und staatlichen Stellen ist für die Bewältigung dieser Aufgabe unverzichtbar. Ebenso unverzichtbar ist die vielfältige ideelle und materielle Unterstützung durch die Öffentlichkeit. Sei es durch eine Mitgliedschaft oder durch eine Zuwendung oder aber, was uns als Wichtigstes erscheint, durch die Akzeptanz derer, für die wir uns gerne einsetzen, unserer behinderten Mitmenschen.

Vorstand und Geschäftsführung der Lebenshilfe Kempten

Vorstand001homepage

v.l.n.r.
Alwin Hönicke, Geschäftsführer, Klaus Meyer, Ehrenvorsitzender, Melanie Ansorge, Beisitzerin, Bernhard Schmidt, 1. Vorsitzender, Anja Stroppel, Beisitzerin, Waltraud Bickel, 2. Vorsitzende, Marlies Wehn, Beisitzerin, Markus Herschel, Beisitzer und Dr. Hermann Grimminger, Beisitzer.