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am 14.07.2021

Verleihung Silberne Ehrennadel

Die Vorstandsmitglieder Waltraud Bickel, Marlies Wehn und Dr. Hermann Grimminger wurden mit der Silbernen Ehrennadel des Lebenshilfe Landesverbands Bayern e.V. ausgezeichnet.

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung überbrachte Barbara Stamm, Vorsitzende der Lebenshilfe Landesverband Bayern e.V., per Video-Botschaft ihre Wertschätzung für Marlies Wehn, Waltraud Bickel und Dr. Hermann Grimminger.

„Mit Ihrer über 20jährigen beeindruckenden Vorstandsarbeit haben Sie die Weichen für die Lebenshilfe Kempten gestellt. Die Liste der Meilensteine ist groß, die Angebote vielfältig, die Sie für die Menschen mit Behinderung entwickelt haben.“, so Barbara Stamm in ihrer Laudatio.

Für ihre 25jährige Tätigkeit im Vorstand überreichte Bernhard Schmidt, Vorsitzender der Lebenshilfe Kempten, die Ehrennadel des Lebenshilfe-Landesverbandes in Silber an Marlies Wehn und Dr. Hermann Grimminger. Auch Waltraud Bickel, stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Kempten, bekam die silberne Ehrennadel. Sie feierte 2020 ihr 20jähriges Vorstandsjubiläum.

Auch die Lebenshilfe Kempten gratuliert den drei Jubilaren herzlichst zur Ehrung mit der silbernen Ehrennadel. Wir hoffen, sie kämpfen noch viele Jahre an der Seite der Lebenshilfe Kempten weiter und möchten Marlies Wehn, Waltraud Bickel und Dr. Hermann Grimminger unsere Hochachtung aussprechen und uns für ihr langjähriges Engagement, ihren Einsatz und für die überaus wertvolle und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Auf viele weitere gemeinsame Jahre im Auftrag der Menschen mit Behinderung.

Laudatio von Barbara Stamm

Präsidentin des Bayerischen Landtags a.D.
Vorsitzende der Lebenshilfe Landesverband Bayern

Ich freue mich, heute meine vollste Wertschätzung für das unermüdliche Engagement dreier Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe Kempten zum Ausdruck bringen zu dürfen. Liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herr Dr. Grimminger, die Lebenshilfe braucht Menschen wie Sie!

Sie, Frau Wehn, Frau Bickel und Herr Dr. Grimminger, können auf über 20 Jahre beeindruckende Vorstandsarbeit zurückblicken. Eine Zeit, in der Sie die Weichen für eine bessere Zukunft für die Lebenshilfe Kempten gestellt haben. Dank Ihnen ist die Lebenshilfe Kempten das, was sie heute ist! Ein Verein mit einer Vielzahl an hoch professionellen Einrichtungen und ambulanten Diensten für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung.

Liebe Frau Wehn,
der Weg für Sie und die Lebenshilfe Kempten begann im Jahr 1995. Seitdem sind Sie nicht nur Mitglied! Sondern Sie sind seit 25 Jahren in der Funktion als Beisitzerin im Vorstand der Lebenshilfe Kempten tätig.
Die ganzen Jahre während Ihrer Tätigkeit waren Sie der „wahre“ Ruhepol. Egal was kommen mag, Sie behalten immer Ihre freundliche und gut gelaunte Art bei. Mit unermüdlicher Ruhe und Ausgeglichenheit schenken Sie dem Vorstand der Lebenshilfe Kempten viel Kraft. Das zeichnet Sie aus!

Auch sind Sie bei keiner Veranstaltung der Lebenshilfe Kempten wegzudenken. Ob hinterm Grill oder beim Aufbau oder beim Binden der Adventskränze zur Adventszeit, Sie packen tatkräftig an, egal wo es klemmt! Eine Veranstaltung der Lebenshilfe Kempten ohne Frau Wehn ist einfach nicht denkbar. Und auch da haben Sie mit Ihrer fröhlichen einzigartigen Art immer ein Lächeln für Ihre Mitmenschen übrig.

Dank Ihres Engagements im Förderverein Kempten konnte das Wohnheim Adelharzer Weg mitfinanziert werden. Dafür von mir meinen allerherzlichsten Dank.

Liebe Frau Bickel,
für Sie begann der Weg bei der Lebenshilfe Kempten im Jahr 1993 als Mitglied. Auch haben Sie Spuren hinterlassen, auf die Sie wirklich stolz sein können: Seit 2000 sind Sie im Vorstand der Lebenshilfe Kempten aktiv, von 2000 bis 2004 waren Sie in der Funktion als Beisitzerin tätig und seit 2004 sind Sie nun Stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Kempten.

Und eines ist uns allen klar: Sie sind der „Motor“ in der Vorstandsarbeit. Eine Ihrer Herzensangelegenheiten war der Bau des Wohnheims Adelharzer Weg – um hier mal nur ein Beispiel zu nennen. Auch ihr eigener Sohn hat in dem Wohnheim ein neues Zuhause gefunden.

Mit viel Kraft und erstaunlichem Mut setzen Sie sich für die Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige ein. Ob als Gründungsmitglied des Fördervereins Kempten oder als Mitglied im Ausschuss Wohnen des Landesverbandes Bayern. Dort bringen Sie all Ihre Kraft und Ihren Mut mit ein!

Sie vertreten die Lebenshilfe außerdem in der Stadt Kempten. Als Stellvertretende Vorsitzende des Behindertenrats machen Sie vor Ort auf Anliegen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Auch Sie, liebe Frau Bickel, fehlen auf keiner Veranstaltung der Lebenshilfe Kempten. Dabei packen Sie an. Aber nicht nur Sie, auch Ihre ganze Familie hilft mit. Und auch auf vielen offiziellen Auftritten geben Sie der Lebenshilfe Kempten „ein Gesicht“. Ohne Ihren tatkräftigen Einsatz und Ihre Unerschrockenheit wären viele Angebote der Lebenshilfe Kempten nicht möglich gewesen. Dafür gebührt Ihnen mein tiefster Dank.

Lieber Herr Dr. Grimminger,
mit außerordentlichem Engagement setzen Sie sich schon seit über 25 Jahren für die Lebenshilfe Kempten ein. Es sind beachtliche Jahre, auf die Sie stolz sein können. Sie waren dabei stets der „Ideengeber“ im Vorstand. Seit 1995 Mitglied, seit 1996 im Vorstand, 1996 bis 2000 waren Sie Stellvertretender Vorsitzender und nun sind seit 2000 in der Funktion des Beisitzers tätig.

In all den Jahren lag Ihnen besonders das Thema Autismus am Herzen. Jahrelang haben Sie sich für Menschen mit Autismus stark gemacht. Und Sie haben das Thema in der Region energisch vorangetrieben. Mit „handfesten“ Ergebnissen: Im Jahr 2004 wurde das Autismus Zentrum Allgäu in Kempten gegründet. Und drei Jahre später, 2007, wurde das Angebot für Menschen mit Autismus durch das Zentrum Schwaben erweitert. Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz sorgen Sie für eine hohe individuelle Lebenszufriedenheit und Lebensqualität bei autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und deren Angehörigen. Dies wäre ohne Ihr Engagement nicht möglich gewesen! Dafür möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken.

Lassen Sie mich Ihnen noch einen kurzen Einblick in die gemeinsame Arbeit dieses Vorstandes geben. In das, was dieser Vorstand gemeinsam mit der Geschäftsführung der Lebenshilfe Kempten über die Jahre hinweg geschaffen hat. Die Groß-Investitionen in die Schulerweiterung der Tom-Mutters Schule im Jahr 2002 etwa. Es folgten der Neubau der Heilpädagogischen Tagestätte im Jahr 2006 und der Ausbau weiterer Wohngemeinschaften wie zum Beispiel die Wohngemeinschaft Tilsiter Straße. Ein besonders schönes Zuhause für Menschen mit einer seelischen Behinderung

„Wohnen für Menschen mit Behinderung“, das war und ist Ihnen wichtig! Während Ihrer Amtszeit wurde das Wohnangebot der Lebenshilfe Kempten deutlich erweitert. Für Sie ist dabei klar: Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden können, wo und mit wem sie leben wollen, und die Unterstützung erhalten, die sie dafür brauchen. Ein Ergebnis dieses Leitgedankens ist der Neubau des Wohnheims in der Rottachstraße in Kempten – um hier nur ein weiteres Beispiel zu nennen.

Auch die Kleinsten mit einer geistigen und seelischen Behinderung liegen Ihnen am Herzen. Mit dem Fachdienst Triangel wurde 1999 ein Hilfsangebot für Familien und pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen geschaffen. Dort suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich nach konstruktiven Lösungen. Lösungen, mit denen auch die Kleinsten optimal in ihrer Entwicklung gefördert werden. Mit einer neuen Außenstelle für Frühförderung in Immenstadt wurde diese Art der Förderung weiter ausgebaut.

Sie, liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herr Dr. Grimminger, haben immer ein Gespür für „neue“ Themen gehabt. Für Themen, die für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen für die Zukunft wichtig sein werden. Für Fragen, für die es Antworten braucht!
Sie haben früh erkannt, dass „Älterwerden“ bei Menschen mit Behinderung ein großes Thema für die Zukunft sein wird. Darum setzt sich die Bayerische Lebenshilfe für ein „würdevolles“ Altern ein. Für Menschen mit Behinderung muss ein selbstbestimmtes Leben gewährleistet sein, auch im hohen Alter. Das ist und war Ihnen wichtig! Und wie kriegen wir das hin, ist die Frage. Sie haben darauf in Kempten schon 1996 eine Antwort gegeben: mit der „Seniorentagestätte“ im Gebäude des Wohnheims in der Marienbergstraße.

Und Sie sind als Vorstände immer offen für Innovation gewesen. Schon seit dem Jahr 2000 hat die Lebenshilfe Kempten einen eigenen Internetauftritt. Damit wurden die „ersten“ Weichen für eine digitalisierte Kommunikation gestellt. Und heute? Ob Facebook oder Instagram, die Lebenshilfe Kempten ist präsent in den sozialen Medien. Hier kann man täglich sehen, wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch in den sozialen Medien erfolgreich sein kann.

Liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herrn Dr. Grimminger, die Liste der Meilensteine aus Ihrer Zeit ließe sich noch weiter fortführen. Meilensteine, mit denen Sie gemeinsam mit der Geschäftsführung der Lebenshilfe, die Weichen für die Zukunft der Lebenshilfe Kempten gestellt haben. Damit haben Sie vielfältige Angebote und Institutionen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen geschaffen.

Immer mit vollem Einsatz und einem unermüdlichen Kampfgeist. Das zeichnet Ihre Arbeit als Vorstände aus. Dabei haben Sie immer beharrlich an der Seite der Menschen mit Behinderung für deren Rechte gekämpft. Sie mussten dabei Hürden überspringen und Rückschläge hinnehmen. Und Sie haben dennoch nicht die sprichwörtliche Flinte ins Korn geworfen.

Sie haben nie die Ziele, die Vision und die Werte der Lebenshilfe Kempten aus den Augen verloren. Im Gegenteil Sie haben im Jahr 2001 bis 2002 gemeinsam mit Menschen mit Behinderung, deren Eltern und den Mitarbeitern das Leitbild der Lebenshilfe Kempten ausgearbeitet.

Liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herrn Dr. Grimminger, Sie standen immer mit Rat und Tat der Geschäftsleitung und den anderen Vorstandsmitgliedern zur Seite. Und Sie haben alle Ihre eigenen wertvollen Erfahrungen bereitwillig mit uns geteilt.

Sie als Vorstand sind „Motor“, „Ideengeber“, „Entscheidungsträger“ und „Berater“ der Geschäftsleitung. Dank Ihnen ist die Lebenshilfe Kempten, das was sie heute ist. Dank Ihnen können Menschen mit Behinderung mitten in der Region selbstbestimmt und in Würde leben. Und sind mitten in der Gesellschaft angekommen und werden in Ihrer Vielfalt geachtet. Wir, der Landesverband, und die Lebenshilfe Kempten, hoffen, Sie bleiben uns mit Ihrem Engagement noch lange erhalten und kämpfen gemeinsam mit uns im Auftrag der Menschen mit Behinderung.

Liebe Frau Wehn, lieber Herrn Dr. Grimminger und liebe Frau Bickel

Als Zeichen der Anerkennung für Ihre außerordentlichen Verdienste und in großer Dankbarkeit für Ihr vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderung darf ich Ihnen die Ehrennadel der Lebenshilfe in Silber überreichen.

Ich wünsche Ihnen allen für Ihren weiteren Lebenswegen alles alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Erfolg, bei allem was Sie sich vornehmen.

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