Spaß beim heilpädagogischen Reiten
Frühförderkind im Bällebad
Ausflug mit dem Mini-Midi-Club
Ambulant Betreutes Wohnen
am 27.10.2021

Ihre Weihnachtsspende: Kindern helfen, hier in unserer Heimat

Helfen Sie uns mit Ihrer Weihnachtsspende 2021, weiter mit ganzer Kraft für Kinder mit Behinderungen in Kempten und dem Oberallgäu da zu sein. Vielen herzlichen Dank!

Liebe Leserin, lieber Leser,

Noel lacht und strahlt pure Lebensfreude aus, während er auf dem Trampolin springt und seiner Physiotherapeutin mit Stolz vorzeigt, welche Sprungfiguren er schon gelernt hat. Das Trampolinspringen schenkt Noel nicht nur viel Freude, sondern stärkt auch seine Körperhaltung und lässt ihn seinen Körper besser spüren. Noel ist Autist und besucht nach der Schule die Heilpädagogische Tagesstätte der Lebenshilfe Kempten. Dort erfährt er die Hilfe, die er für seinen Lebensweg benötigt.

Ena dagegen malt gerne, am liebsten mit den Händen. Dann ist sie ganz bei sich, sie ist zufrieden und es tut ihrer Seele gut. Für Kinder mit sozial-emotionalen Auffälligkeiten oder Kinder mit schweren Behinderungen bieten therapeutische Förderungen durch Kunst, Musik oder mit Tieren wunderbare Ausdrucksmöglichkeiten, besonders dort, wo sprachlicher Verständigung Grenzen gesetzt sind.

In unserer Heilpädagogischen Tagesstätte werden Kinder und Jugendliche mit Behinderungen aus Kempten und dem gesamten Oberallgäu betreut. Kinder, wie Noel, Ena, Laurin und Juliana, erfahren in unserer Heilpädagogischen Tagesstätte eine besonders intensive Förderung, um sie in ihrem Selbstwert zu stärken und ihnen eine uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Diese wichtigen therapeutischen Hilfen können nur durch die dauerhafte und verlässliche Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender ermöglicht werden.

So bitte ich Sie sehr herzlich: Helfen Sie uns mit Ihrer Weihnachtsspende 2021, weiter mit ganzer Kraft für Kinder mit Behinderungen in Kempten und dem Oberallgäu da zu sein.
Vielen herzlichen Dank!

Ihr Bernhard Schmidt,
Vorsitzender

Spendenkonto:
Allgäuer Volksbank
DE14 7339 0000 0000 0230 00
GENODEF1KEV
Stichwort „Weihnachtsspende“

am 20.10.2021

Werden Sie Teil des Teams

und bewerben Sie sich bei der Lebenshilfe Kempten mit Ihrer aussagekräftigen Bewerbung.

Gemeinsam als Team setzen wir uns jetzt und auch in Zukunft hier im Allgäu für Menschen mit Behinderung ein. Helfen Sie uns dabei und werden Sie ein Teil von uns.

Unter "Mehr erfahren" finden Sie unsere aktuell offenen Stellen der Lebenshilfe Kempten oder bewerben Sie sich initiativ.

Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V., Kempten / Allgäu
Bewerber-Management
Anna-Lena von der Eltz
St.-Mang-Platz 5
87435 Kempten (Allgäu)
Tel. 0831 / 52 354-0
bewerbung@lebenshilfe-kempten.de

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung.

Mehr erfahren
am 18.10.2021

DANKE für die große finanzielle Unterstützung

Wir sind sehr dankbar für die großartige Spendenbereitschaft, die wir aus der Bevölkerung und vor allem von Firmen sowie von Stiftungen, für das neue Wohngebäude in Waltenhofen erfahren durften.

Damit sich die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem neuen Zuhause in Waltenhofen wohlfühlen und eine optimale Betreuung möglich ist, wurden für die beiden neuen Wohngruppen jeweils eine Küche, ein Wohnzimmer und ein Pflegebad benötigt sowie die persönlichen Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner, die zum Teil schon über 20 Jahre alt waren, wo immer möglich, neu ausgestattet.

Das sind finanzielle Aufwendungen, die die Lebenshilfe Kempten allein stemmen muss und die nicht vom Kostenträger übernommen werden. Daher sind wir sehr dankbar für die großartige Spendenbereitschaft, die wir aus der Bevölkerung und vor allem von lokalen Firmen sowie von bundesweiten Stiftungen, für das neue Wohngebäude in Waltenhofen erfahren durften. Durch die geldliche Unterstützung war es uns möglich, das Wohnheim im Innenbereich komplett auszustatten und einige Bewohner-Zimmer neu zu möblieren.

Ein großer Dank gilt dafür insbesondere der Ernst-Prost-Stiftung für die großzügige Spende in Höhe von 30.000 Euro, der Erika Schwalbe-Riel Stiftung für 15.000 Euro, der Sparkasse Allgäu für 10.000 Euro, der Edith-Haberland-Wagner Stiftung für 7.000 Euro, der Boni Tschönhens Stiftung, der Fritz und Brunhilde Englisch Stiftung und der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG für jeweils 5.000 Euro, der Akuthilfe Allgäu e.V. für eine Spende in Höhe von 4.000 Euro, der Firma Liebherr-Verzahntechnik GmbH für ihre Spende in Höhe von 3.500 Euro, gesammelt von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und aufgestockt von der Geschäftsführung, der Kaiser-Sigwart Stiftung für eine Spende in Höhe von 3.000 Euro, dem Kemptener Bauunternehmen Laurehaus sowie der Sozialbau Kempten Wohnungs- und Städtebau GmbH für jeweils eine Spende in Höhe von 2.500 Euro, der Allgäuer Mineralöl-Handels-Gesellschaft A. Schuhmann GmbH & Co. KG für 2.000 Euro, der Stiftung Lebenshilfe Bayern, der Allgäuer Volksbank mit einer Spende aus dem Gewinnsparen sowie der Firma Energiehandel KESLAR GmbH mit einer Spende in Höhe von jeweils 1.500 Euro, der Peter Dorner Stiftung für 1.000 Euro sowie den vielen weiteren Spendern, die für das Wohn- und Lebensprojekt in Waltenhofen gespendet haben. Mit den Spenden wurde ein riesengroßer Beitrag geleistet, damit sich die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem neuen Zuhause in Waltenhofen wohlfühlen.

Vielen herzlichen Dank für die wunderbare Unterstützung!

am 01.10.2021

Klausurgespräch mit dem Bezirkstagspräsidenten

Träger der Behindertenhilfe in Kempten waren im Sommer 2021 im erneuten Dialog mit dem Bezirkstagspräsidenten des Bezirks Schwaben und den Allgäuer Bezirksräten.

„Lassen Sie uns im kommenden Frühjahr zu einem weiteren Gespräch zusammenkommen und schauen, was mit unseren Ideen passiert ist“, formulierte es Bezirkstagspräsident Martin Sailer locker am Ende des Klausurtreffens mit Vertretern der Lebenshilfe Kempten e.V., der Diakonie Kempten Allgäu, der Körperbehinderte Allgäu gGmbH, der Allgäuer Werkstätten GmbH und der Lebenshilfe Südlicher Landkreis Oberallgäu e.V. Gemeinsam wurde konstruktiv und kompakt in kurzer Zeit über die Themen Personalmangel, Pflege und Wohnen gesprochen. Zudem wurden Lösungsansätze durch die Vertreter der Behindertenhilfen vorgestellt, die im Anschluss in Form eines Arbeitspapiers mit den zuständigen Stellen bei der Regierung besprochen werden sollen. Auch will man künftig Allgäuer Landtags- und Bundestagsabgeordnete mit einbinden, um eine möglichst große Lobby für die Behindertenarbeit auf allen politischen Ebenen zu schaffen.

Es war bereits das zweite Treffen der fünf Einrichtungen mit Bezirkstagspräsident Martin Sailer und den Allgäuer Bezirksräten, um ein besseres Verständnis für die Alltagsrealität zu schaffen, wie Moderator Dr. Michael Knauth, Geschäftsführer der Körperbehinderte Allgäu, zu Beginn des Treffens betonte. Dabei boten die Vertreterinnen und Vertreter der Einrichtungen stets Lösungsansätze an. Die Tagung machte anhand einiger Corona-Beispiele auch das gute Verhältnis zwischen Bezirk und den fünf Trägern vor Ort deutlich. „Der Bezirk hat schnell und unkompliziert auf unsere Anfragen gehandelt“, waren sich die Trägervertreter einig. Und Geschäftsführerin Christine Lüddemann von der Lebenshilfe Kempten meinte: „Wir betreuen weiter, unsere Betreuten und Mitarbeiter sind noch da. Es gibt uns noch!“ Dem Danke der Träger zeigte Bezirkstagspräsident Martin Sailer seine Wertschätzung den Trägern gegenüber, wie sie diese Krise vor Ort bewältigt haben. Da sei es selbstverständlich gewesen, von Seiten der Bezirksverwaltung schnelle, pragmatische Lösungen zu finden.

Eine Warteliste für die Teilhabe an der Tagesstätte oder bei weiterer Zuspitzung der Personallage drohen Schließungen von Wohngruppen – das sind Auswirkungen des Fachkräftemangels. Dr. Knauth: „Es kann doch nicht sein, dass ich einem 40jährigen Bewohner sagen muss, er muss zurück zu seiner 80jährigen Mutter, weil kein Personal mehr da ist.“ Er sprach von einer sozialpolitischen Spaltung, bei der einige „voll umfänglich versorgt“ und andere „gar nicht versorgt“ seien. Die Frage: Ist nicht die Absenkung von dem hohen Standard zumindest temporär möglich? Auch Roland Hüber, Vorstand der Diakonie Kempten Allgäu, äußerte die Sorge um adäquaten Nachwuchs im Bereich der Fachkräfte. Martin Sailer fand den Begriff der Spaltung sehr interessant, meinte, man solle diesen auch auf anderen politischen Ebenen deutlich machen! Sailer meinte allerdings, dass man bei der Absenkung der Fachkraftquote so schnell keine Lösung finden werde.

Christine Lüddemann schlug vor, Hilfskräfte mit langjähriger Berufserfahrung über das Berufsbildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (BBW) in Augsburg und einer Begleitung vor Ort „nachzuqualifizieren“. Das habe man mit drei Kinderpflegerinnen in der Lebenshilfe Kempten gemacht, die aktuell mit Genehmigung der Regierung je eine Gruppe führen würden. Das pädagogische Modell könne Schule machen.

„Man braucht einen Rahmen mit Freiheiten – sonst stranguliert man das System“ – dieses Zitat von Wolfgang Schäuble wurde zum Punkt Wohnen aufgegriffen. „Es kommt doch nicht auf die letzten Zentimeter der Raumgröße an, wenn sich die Bewohner in ihrem Wohnheim wohlfühlen. Es gehe bei der Qualität nicht in erste Linie um das Gebäude, sondern um die Dienstleistung.“ Hier warf der Bezirkstagspräsident ein, dass es im Bezirk Schwaben einen Sanierungsstau von rund 360 Millionen Euro bei den Gebäuden gebe. „Es darf auch nicht alles kaputt geregelt werden. Das Augenmaß fehlt hier auf ganzer Linie“, meinte er. Er warb dafür, weitere Verbündete – wie beispielsweise dafür, Bundestagsabgeordnete aus der Region mit ins Boot zu holen.

Ein dritter Punkt war die Gleichsetzung von Alten- und Behindertenpflege. Hier brauche es dringend andere Grundlagen. Man könne einen jungen geistig fitten, aber körperlich eingeschränkten jungen Mann nicht mit einem Altenheimbewohner gleichsetzen. Deshalb brauche es für die Behindertenhilfe einen differenzierten Prüfleitfaden. „Das Prüfsystem passt - so wie es aktuell ist - nicht!“ bemängelte Dr. Michael Knauth.

Zu allen drei Lösungsansätzen wird jetzt von den Trägern ein Konzept vorbereitet. Mit der Unterstützung des Bezirks werden dann Gespräche mit den zuständigen Stellen bei der Regierung von Schwaben gesucht. Bezirkstagspräsident Sailer fasst das Gespräch als sehr konstruktiv und ergebnisorientiert zusammen und freut sich auf ein weiteres Treffen im Frühjahr 2022 (mori).

am 31.08.2021

Klaus Meyer - Zeitzeuge im Ehrenamt

Die Stadt Kempten hat einen Film über das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement von Klaus Meyer und über seinen beeindruckenden Einsatz für Menschen mit Behinderung gedreht.

„Das gesellschaftliche Leben in der Stadt Kempten wäre ohne das große Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen nicht denkbar“ schreibt die Stadt Kempten in der Rubrik „Blick aufs Ehrenamt“ auf ihrer Webseite.

Kemptener Persönlichkeiten und Projekte werden hier per Video vorgestellt. Jüngst wurde dazu auch Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe Kempten Klaus Meyer von der freien Journalistin Monika Rohlmann interviewt. Mit Unterstützung von Jörg Spielberg (Kamera, Licht, Ton und Schnitt) ist ein sehr beeindruckender Film über das 'jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement von Klaus Meyer und über seinen beeindruckenden Einsatz für Menschen mit Behinderung in Kempten entstanden.

Zusehen ist der Film auf der Webseite der Stadt Kempten unter „Blick aufs Ehrenamt (kempten.de)“ oder hier auf unserer Webseite.

Reinschauen lohnt sich!

am 14.07.2021

Verleihung Silberne Ehrennadel

Die Vorstandsmitglieder Waltraud Bickel, Marlies Wehn und Dr. Hermann Grimminger wurden mit der Silbernen Ehrennadel des Lebenshilfe Landesverbands Bayern e.V. ausgezeichnet.

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung überbrachte Barbara Stamm, Vorsitzende der Lebenshilfe Landesverband Bayern e.V., per Video-Botschaft ihre Wertschätzung für Marlies Wehn, Waltraud Bickel und Dr. Hermann Grimminger.

„Mit Ihrer über 20jährigen beeindruckenden Vorstandsarbeit haben Sie die Weichen für die Lebenshilfe Kempten gestellt. Die Liste der Meilensteine ist groß, die Angebote vielfältig, die Sie für die Menschen mit Behinderung entwickelt haben.“, so Barbara Stamm in ihrer Laudatio.

Für ihre 25jährige Tätigkeit im Vorstand überreichte Bernhard Schmidt, Vorsitzender der Lebenshilfe Kempten, die Ehrennadel des Lebenshilfe-Landesverbandes in Silber an Marlies Wehn und Dr. Hermann Grimminger. Auch Waltraud Bickel, stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Kempten, bekam die silberne Ehrennadel. Sie feierte 2020 ihr 20jähriges Vorstandsjubiläum.

Auch die Lebenshilfe Kempten gratuliert den drei Jubilaren herzlichst zur Ehrung mit der silbernen Ehrennadel. Wir hoffen, sie kämpfen noch viele Jahre an der Seite der Lebenshilfe Kempten weiter und möchten Marlies Wehn, Waltraud Bickel und Dr. Hermann Grimminger unsere Hochachtung aussprechen und uns für ihr langjähriges Engagement, ihren Einsatz und für die überaus wertvolle und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Auf viele weitere gemeinsame Jahre im Auftrag der Menschen mit Behinderung.

Laudatio von Barbara Stamm

Präsidentin des Bayerischen Landtags a.D.
Vorsitzende der Lebenshilfe Landesverband Bayern

Ich freue mich, heute meine vollste Wertschätzung für das unermüdliche Engagement dreier Vorstandsmitglieder der Lebenshilfe Kempten zum Ausdruck bringen zu dürfen. Liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herr Dr. Grimminger, die Lebenshilfe braucht Menschen wie Sie!

Sie, Frau Wehn, Frau Bickel und Herr Dr. Grimminger, können auf über 20 Jahre beeindruckende Vorstandsarbeit zurückblicken. Eine Zeit, in der Sie die Weichen für eine bessere Zukunft für die Lebenshilfe Kempten gestellt haben. Dank Ihnen ist die Lebenshilfe Kempten das, was sie heute ist! Ein Verein mit einer Vielzahl an hoch professionellen Einrichtungen und ambulanten Diensten für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung.

Liebe Frau Wehn,
der Weg für Sie und die Lebenshilfe Kempten begann im Jahr 1995. Seitdem sind Sie nicht nur Mitglied! Sondern Sie sind seit 25 Jahren in der Funktion als Beisitzerin im Vorstand der Lebenshilfe Kempten tätig.
Die ganzen Jahre während Ihrer Tätigkeit waren Sie der „wahre“ Ruhepol. Egal was kommen mag, Sie behalten immer Ihre freundliche und gut gelaunte Art bei. Mit unermüdlicher Ruhe und Ausgeglichenheit schenken Sie dem Vorstand der Lebenshilfe Kempten viel Kraft. Das zeichnet Sie aus!

Auch sind Sie bei keiner Veranstaltung der Lebenshilfe Kempten wegzudenken. Ob hinterm Grill oder beim Aufbau oder beim Binden der Adventskränze zur Adventszeit, Sie packen tatkräftig an, egal wo es klemmt! Eine Veranstaltung der Lebenshilfe Kempten ohne Frau Wehn ist einfach nicht denkbar. Und auch da haben Sie mit Ihrer fröhlichen einzigartigen Art immer ein Lächeln für Ihre Mitmenschen übrig.

Dank Ihres Engagements im Förderverein Kempten konnte das Wohnheim Adelharzer Weg mitfinanziert werden. Dafür von mir meinen allerherzlichsten Dank.

Liebe Frau Bickel,
für Sie begann der Weg bei der Lebenshilfe Kempten im Jahr 1993 als Mitglied. Auch haben Sie Spuren hinterlassen, auf die Sie wirklich stolz sein können: Seit 2000 sind Sie im Vorstand der Lebenshilfe Kempten aktiv, von 2000 bis 2004 waren Sie in der Funktion als Beisitzerin tätig und seit 2004 sind Sie nun Stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Kempten.

Und eines ist uns allen klar: Sie sind der „Motor“ in der Vorstandsarbeit. Eine Ihrer Herzensangelegenheiten war der Bau des Wohnheims Adelharzer Weg – um hier mal nur ein Beispiel zu nennen. Auch ihr eigener Sohn hat in dem Wohnheim ein neues Zuhause gefunden.

Mit viel Kraft und erstaunlichem Mut setzen Sie sich für die Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige ein. Ob als Gründungsmitglied des Fördervereins Kempten oder als Mitglied im Ausschuss Wohnen des Landesverbandes Bayern. Dort bringen Sie all Ihre Kraft und Ihren Mut mit ein!

Sie vertreten die Lebenshilfe außerdem in der Stadt Kempten. Als Stellvertretende Vorsitzende des Behindertenrats machen Sie vor Ort auf Anliegen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung aufmerksam.

Auch Sie, liebe Frau Bickel, fehlen auf keiner Veranstaltung der Lebenshilfe Kempten. Dabei packen Sie an. Aber nicht nur Sie, auch Ihre ganze Familie hilft mit. Und auch auf vielen offiziellen Auftritten geben Sie der Lebenshilfe Kempten „ein Gesicht“. Ohne Ihren tatkräftigen Einsatz und Ihre Unerschrockenheit wären viele Angebote der Lebenshilfe Kempten nicht möglich gewesen. Dafür gebührt Ihnen mein tiefster Dank.

Lieber Herr Dr. Grimminger,
mit außerordentlichem Engagement setzen Sie sich schon seit über 25 Jahren für die Lebenshilfe Kempten ein. Es sind beachtliche Jahre, auf die Sie stolz sein können. Sie waren dabei stets der „Ideengeber“ im Vorstand. Seit 1995 Mitglied, seit 1996 im Vorstand, 1996 bis 2000 waren Sie Stellvertretender Vorsitzender und nun sind seit 2000 in der Funktion des Beisitzers tätig.

In all den Jahren lag Ihnen besonders das Thema Autismus am Herzen. Jahrelang haben Sie sich für Menschen mit Autismus stark gemacht. Und Sie haben das Thema in der Region energisch vorangetrieben. Mit „handfesten“ Ergebnissen: Im Jahr 2004 wurde das Autismus Zentrum Allgäu in Kempten gegründet. Und drei Jahre später, 2007, wurde das Angebot für Menschen mit Autismus durch das Zentrum Schwaben erweitert. Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz sorgen Sie für eine hohe individuelle Lebenszufriedenheit und Lebensqualität bei autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und deren Angehörigen. Dies wäre ohne Ihr Engagement nicht möglich gewesen! Dafür möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken.

Lassen Sie mich Ihnen noch einen kurzen Einblick in die gemeinsame Arbeit dieses Vorstandes geben. In das, was dieser Vorstand gemeinsam mit der Geschäftsführung der Lebenshilfe Kempten über die Jahre hinweg geschaffen hat. Die Groß-Investitionen in die Schulerweiterung der Tom-Mutters Schule im Jahr 2002 etwa. Es folgten der Neubau der Heilpädagogischen Tagestätte im Jahr 2006 und der Ausbau weiterer Wohngemeinschaften wie zum Beispiel die Wohngemeinschaft Tilsiter Straße. Ein besonders schönes Zuhause für Menschen mit einer seelischen Behinderung

„Wohnen für Menschen mit Behinderung“, das war und ist Ihnen wichtig! Während Ihrer Amtszeit wurde das Wohnangebot der Lebenshilfe Kempten deutlich erweitert. Für Sie ist dabei klar: Menschen mit Behinderung sollen selbst entscheiden können, wo und mit wem sie leben wollen, und die Unterstützung erhalten, die sie dafür brauchen. Ein Ergebnis dieses Leitgedankens ist der Neubau des Wohnheims in der Rottachstraße in Kempten – um hier nur ein weiteres Beispiel zu nennen.

Auch die Kleinsten mit einer geistigen und seelischen Behinderung liegen Ihnen am Herzen. Mit dem Fachdienst Triangel wurde 1999 ein Hilfsangebot für Familien und pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen geschaffen. Dort suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich nach konstruktiven Lösungen. Lösungen, mit denen auch die Kleinsten optimal in ihrer Entwicklung gefördert werden. Mit einer neuen Außenstelle für Frühförderung in Immenstadt wurde diese Art der Förderung weiter ausgebaut.

Sie, liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herr Dr. Grimminger, haben immer ein Gespür für „neue“ Themen gehabt. Für Themen, die für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen für die Zukunft wichtig sein werden. Für Fragen, für die es Antworten braucht!
Sie haben früh erkannt, dass „Älterwerden“ bei Menschen mit Behinderung ein großes Thema für die Zukunft sein wird. Darum setzt sich die Bayerische Lebenshilfe für ein „würdevolles“ Altern ein. Für Menschen mit Behinderung muss ein selbstbestimmtes Leben gewährleistet sein, auch im hohen Alter. Das ist und war Ihnen wichtig! Und wie kriegen wir das hin, ist die Frage. Sie haben darauf in Kempten schon 1996 eine Antwort gegeben: mit der „Seniorentagestätte“ im Gebäude des Wohnheims in der Marienbergstraße.

Und Sie sind als Vorstände immer offen für Innovation gewesen. Schon seit dem Jahr 2000 hat die Lebenshilfe Kempten einen eigenen Internetauftritt. Damit wurden die „ersten“ Weichen für eine digitalisierte Kommunikation gestellt. Und heute? Ob Facebook oder Instagram, die Lebenshilfe Kempten ist präsent in den sozialen Medien. Hier kann man täglich sehen, wie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch in den sozialen Medien erfolgreich sein kann.

Liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herrn Dr. Grimminger, die Liste der Meilensteine aus Ihrer Zeit ließe sich noch weiter fortführen. Meilensteine, mit denen Sie gemeinsam mit der Geschäftsführung der Lebenshilfe, die Weichen für die Zukunft der Lebenshilfe Kempten gestellt haben. Damit haben Sie vielfältige Angebote und Institutionen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen geschaffen.

Immer mit vollem Einsatz und einem unermüdlichen Kampfgeist. Das zeichnet Ihre Arbeit als Vorstände aus. Dabei haben Sie immer beharrlich an der Seite der Menschen mit Behinderung für deren Rechte gekämpft. Sie mussten dabei Hürden überspringen und Rückschläge hinnehmen. Und Sie haben dennoch nicht die sprichwörtliche Flinte ins Korn geworfen.

Sie haben nie die Ziele, die Vision und die Werte der Lebenshilfe Kempten aus den Augen verloren. Im Gegenteil Sie haben im Jahr 2001 bis 2002 gemeinsam mit Menschen mit Behinderung, deren Eltern und den Mitarbeitern das Leitbild der Lebenshilfe Kempten ausgearbeitet.

Liebe Frau Wehn, liebe Frau Bickel und lieber Herrn Dr. Grimminger, Sie standen immer mit Rat und Tat der Geschäftsleitung und den anderen Vorstandsmitgliedern zur Seite. Und Sie haben alle Ihre eigenen wertvollen Erfahrungen bereitwillig mit uns geteilt.

Sie als Vorstand sind „Motor“, „Ideengeber“, „Entscheidungsträger“ und „Berater“ der Geschäftsleitung. Dank Ihnen ist die Lebenshilfe Kempten, das was sie heute ist. Dank Ihnen können Menschen mit Behinderung mitten in der Region selbstbestimmt und in Würde leben. Und sind mitten in der Gesellschaft angekommen und werden in Ihrer Vielfalt geachtet. Wir, der Landesverband, und die Lebenshilfe Kempten, hoffen, Sie bleiben uns mit Ihrem Engagement noch lange erhalten und kämpfen gemeinsam mit uns im Auftrag der Menschen mit Behinderung.

Liebe Frau Wehn, lieber Herrn Dr. Grimminger und liebe Frau Bickel

Als Zeichen der Anerkennung für Ihre außerordentlichen Verdienste und in großer Dankbarkeit für Ihr vorbildliches Engagement für Menschen mit Behinderung darf ich Ihnen die Ehrennadel der Lebenshilfe in Silber überreichen.

Ich wünsche Ihnen allen für Ihren weiteren Lebenswegen alles alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Erfolg, bei allem was Sie sich vornehmen.

am 14.07.2021

Neuer Vorstand gewählt!

Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung am 14. Juli 2021 wurde ein neuer Vorstand der Lebenshilfe Kempten gewählt.

Am Mittwoch, den 14. Juli 2021, lud die Lebenshilfe Kempten zur Mitgliederversammlung, die Jahre 2019 und 2020 betreffend, in die Tom-Mutters-Schule in Thingers ein. Die letztjährige Mitgliederversammlung musste aufgrund von Corona leider ausfallen. Umso größer war bei allen die Freude, nun wieder – selbstverständlich unter Wahrung aller Hygiene-, Personen- und Abstandsregeln - zusammenzukommen.

„Die Prognosen sind schwierig, aber unser oberstes Gebot war und ist der Schutz der uns anvertrauten Menschen mit Behinderung“, fasste Bernhard Schmidt, Vorsitzender der Lebenshilfe Kempten, die Devise in den vergangenen zwei Jahren während der Pandemie zusammen. „Die Bereitschaft aller – von den Menschen mit Behinderung über Mitarbeitende, Betriebsrat, Geschäftsleitung und Angehörige war unglaublich.“ Christine Lüddemann, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Kempten, ging bei der aktuellen Mitgliederversammlung sogar noch weiter: „Obwohl wir teilweise strenge Maßnahmen vorgeben mussten, von der Quarantäne im Wohnheim bis hin zur Clusterung in den Allgäuer Werkstätten können wir die letzten zwei Jahre als Erfolgsgeschichte bezeichnen.“ Bemerkenswert fand sie auch die Unterstützung aus der Bevölkerung gerade am Anfang der Pandemie durch das Behelfsmaskennähen. „Für diese Solidarität und Unterstützung ist die gesamte Lebenshilfe-Kempten-Familie von Herzen dankbar!“

Aus dem Geschäftsbericht der Geschäftsleitung ließ sich gerade für das Jahr 2019 ein ordentlicher Jahresüberschuss herauslesen. „Das Polster ist wichtig für unsere Investitionen im Wohnheimbereich. Einige Wohngebäude müssen in den kommenden Jahren saniert werden, damit sie weiterhin den rechtlichen Vorgaben zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes entsprechen“, erklärte Christine Lüddemann.

Vorstand und Geschäftsleitung wurden von den Mitgliedern einhellig die Entlastung erteilt. Zuvor hatte schon die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Bilanzen des Vereins für die Jahre 2019 und 2020 geprüft und die Bilanzen mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Neben den Rückblicken auf die vergangenen zwei Jahre gab es auf der Mitgliederversammlung hochkarätige Ehrungen und die Neuwahl des Vorstandes. Insgesamt waren 64 stimmberechtigte Mitglieder anwesend.

Vorstandswahlen

63 der 64 Stimmen entfielen bei der Neuwahl auf den langjährigen Vorsitzenden Bernhard Schmidt, der erneut antrat. Für ihn soll es jetzt die letzte Wahlperiode sein. Wiedergewählt wurden außerdem seine Stellvertreterin Waltraud Bickel sowie die Beisitzer Marlies Wehn, Dr. Hermann Grimminger und Marcus Herschel (Ersatzmitglied). Neu im Vorstand als Beisitzer sind Claudia Fornell, Susanne Jäger und Altlandrat Anton Klotz. Ausgeschieden waren während der letzten Wahlperiode aus persönlichen Gründen Anja Stroppel und Melanie Ansorge. Bernhard Schmidt dankte den Ausgeschiedenen herzlich für ihre Mitarbeit und ihr Engagement in den letzten Jahren und wünschte beiden alles Gute.

Aufgrund der Pandemie kam der bisherige Vorstand auf fünf Arbeitsjahre. Der jetzige Vorstand ist bis 2025 – also wieder vier Jahre – gewählt. Auch gibt es mit Zustimmung der Mitgliederversammlung statt fünf Beisitzer nunmehr sechs. Der 6. Beisitzer fungiert als Ersatzvertreter.

Ehrungen

Neben den Vorstandswahlen wurden auch langjährige Mitglieder von der Lebenshilfe Kempten für ihr 10-, 20-, 30- und 40-jähriges Jubiläum geehrt. Krönender Abschluss der feierlichen Ehrungen war die Ehrung für Otto Braunschmid: Er wurde für 50 Jahre treue Mitgliedschaft gewürdigt.

am 03.05.2021

Einzug in ein neues Zuhause

Unser neues Wohn- und Lebensprojekt in Waltenhofen schafft ein Zuhause für 24 erwachsene Menschen mit Behinderung.

Die ca. 9.600 einwohnerstarke Gemeinde Waltenhofen ist um 24 lebensfrohe Bewohnerinnen und Bewohner reicher. Am 24. und 25. März sind unsere erwachsenen Menschen mit Behinderung in das neue Wohngebäude in der Gemeinde rund zehn Kilometer südlich von Kempten gezogen. Ihr altes Zuhause, das 1983 in der Kemptener Mariaberger Straße gebaut wurde, entspricht heute nicht mehr den rechtlichen Anforderungen der neuen Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes.

Was zukünftig mit dem ersten eigenen Wohnheim der Lebenshilfe Kempten passieren wird, ist noch in Klärung. Aktuell befindet sich der Vorstand gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Lebenshilfe Kempten in der konzeptionellen Phase. Unser Bestreben ist es, ein neues Wohnprojekt entstehen zulassen und einen Investor für das Projekt zu finden.

Das Haus in Waltenhofen ist ein modernes, helles, dreistöckiges Gebäude. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden dort aufgeteilt auf zwei Wohngruppen leben. „Für uns war es wichtig, neben der Umsetzung des Wohn- und Qualitätsgesetzes einen Ort zu schaffen, an dem sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner zuhause fühlen“, erklärt Jürgen Schulz, Bereichsleiter Wohnen bei der Lebenshilfe Kempten.

Alle Gemeinschaftsräume wurden neu eingerichtet. Gemütliche Sofas und Sessel für die Wohnzimmer in beiden Gruppen, neue Einbauküchen und, wo möglich, neue Möbel für die Bewohnerzimmer besorgt. Beide Gruppen haben außerdem eine große Terrasse mit Zugang zum Garten.
Neben insgesamt 22 Bewohnerzimmern gibt es zwei Appartements mit einer gemeinsamen Küche. Die Appartements bieten die Möglichkeit des eigenständigeren Wohnens, gleichzeitig ist aber auch die Zugehörigkeit zur Gruppe geschaffen. „Die Möglichkeit für fittere Menschen, unabhängig selbstständiger wohnen zu können, war ein wichtiger Punkt in unserem Konzept“, erklärt Jürgen Schulz. Selbstverständlich ist das gesamte Gebäude barrierefrei. Für die Fahrzeuge und Fahrräder der Wohngruppen gibt es eine eigene Tiefgarage.

Im Herbst 2014 startete die Planung

Erste konkrete Schritte für das neue Wohn- und Lebensprojekt begannen im Herbst 2014. Die Lebenshilfe Kempten machte sich damals auf Standortsuche für neue, dezentrale Wohnformen, um zukünftig und mit Hinblick auf das neue Bundesteilhabegesetz ein noch differenzierteres Wohnangebot zu schaffen. „Durch das neue Pflege- und Wohnqualitätsgesetz war uns bewusst, dass das Wohnheim in der Mariaberger Straße zwangsläufig saniert werden muss, um den neuen gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen. Dazu kam, dass die Nachfrage nach Wohnplätzen für Menschen mit Behinderung hoch war und auch heute noch hoch ist. Da es zum damaligen Zeitpunkt keine passenden Liegenschaften in Kempten für uns gab, haben wir uns entschlossen, auf umliegende Gemeinden zuzugehen. Voraussetzung war für uns, dass sie verkehrstechnisch gut angebunden sind und über eine funktionierende Infrastruktur verfügen“, erklärt Benjamin Fackler, stellvertretender Geschäftsführer der Lebenshilfe Kempten, die Ausgangslage.

Die Reaktionen fielen durchweg positiv aus. Die Lebenshilfe Kempten hat viel Zuspruch aus den Gemeinden erfahren und ist mit offenen Armen für ein neues Wohnprojekt empfangen worden. „Ich glaube, das liegt daran, dass eine Gemeinde weiß, was sie mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern gewinnt: Lebensfrohe und hilfsbereite Nachbarinnen und Nachbarn, die aktiv am Dorfleben teilnehmen und die Angebote vor Ort nutzen“, erläutert Benjamin Fackler. Für Waltenhofen sprach, dass hier alle Anforderungen bezüglich Anbindung und Infrastruktur erfüllt waren, dass der Standort verkehrsgünstig, aber trotzdem auch ruhig liegt und dass mit der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG ein zuverlässiger und engagierter Investor und Kooperationspartner gefunden wurde.

Das Grundstück gehört der Bank, sie ist auch Bauherrin des Gebäudes. Die Lebenshilfe Kempten mietet das Gebäude von ihr an. „Wir waren für verschiedene Bau- und Finanzierungsmöglichkeiten offen. Am Ende überzeugte uns die Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu eG und der Standort in der Gemeinde Waltenhofen am meisten“, so Benjamin Fackler.

2015 trat die Lebenshilfe Kempten mit der Regierung von Schwaben und dem Bezirk Schwaben in Kontakt, wie eine Finanzierung des Projekts aussehen könnte. Es entwickelten sich intensive Verhandlungen. Gleichzeitig unterstützten Bezirk und Regierung das Vorhaben aber auch von Planungsbeginn an. Im August 2018 startete schließlich die Umsetzungsphase, die mit dem Einzug der Bewohnerinnen und Bewohner im März 2021 ihr Ende fand. Unterstützt wurde der zweitägige Umzug von der Firma Dachser & Kolb. „Die Zusammenarbeit mit der Raiffeisenbank und insbesondere mit dem Vorstandssprecher Heinrich Beerenwinkel verlief sehr gut. Wir sind dankbar, wie aufgeschlossen und verständnisvoll sie jederzeit gegenüber allen Vorgaben seitens der Regierung sowie unseren Wünschen und Anregungen waren“, betont Benjamin Fackler.

Aus dem neuen Haus wird ein Zuhause

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich in Waltenhofen wohl. Damit sie sich auf das neue Zuhause einstellen konnten, hatten sie ein paar Wochen vor dem Umzug die Chance, im Rahmen von zwei Führungen ihr neues Heim kennenzulernen. Die Angehörigen bekamen ebenfalls die Möglichkeit, schon vor dem Umzug den Neubau zu besichtigen.
„Ich fand es gut, unser neues Haus bei einem Besuch kennenzulernen. Danach habe ich mich noch mehr auf den Umzug gefreut. Mit gefällt es in Waltenhofen gut“, erzählt Tatjana.

Momentan wird noch fleißig geräumt und fertig aufgebaut. In den Bewohnerzimmern sind die Kisten bereits ausgepackt und die persönlichen Habseligkeiten verstaut. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich auf den ersten Sommer in Waltenhofen. Und sie hoffen, dass bald auch die Einweihungsfeier nachgeholt werden kann. „Ich möchte meiner Familie mein neues Zimmer zeigen“, blickt beispielsweise Daniel in die Zukunft.

„Ganz herzlich danken möchte ich dem gesamten Bereich Wohnen um Jürgen Schulz und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein spezieller Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Mariaberger Straße gearbeitet haben und jetzt in Waltenhofen im Einsatz sind – klasse, wie sie den Umzug gemeistert haben und aus dem neuen Haus Stück für Stück ein Zuhause für unsere Bewohnerinnen und Bewohner machen“, fasst Benjamin Fackler zusammen.

Daten und Fakten zum Wohnprojekt und zu Waltenhofen

  • Insgesamt hat das Grundstück ca. 1.540 Quadratmeter
  • Das Gebäude hat drei Stockwerke und eine Tiefgarage mit neun Autostellplätzen
  • Es gibt 22 Bewohnerzimmer
  • Dazu kommen zwei Appartements mit einer eigenen Gemeinschaftsküche
  • Die Planungs- und Bauphase ging über insgesamt 6,5 Jahre
  • Waltenhofen hat rund 9.600 Einwohner und liegt ca. 10 Kilometer südlich von Kempten
  • Etwa 20 Minuten dauert es mit dem Bus von Waltenhofen zur ZUM in Kempten.
Wir verwenden Cookies
Wir und unsere Partner verwenden Cookies und vergleichbare Technologien, um unsere Webseite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern. Dabei können personenbezogene Daten wie Browserinformationen erfasst und analysiert werden. Durch Klicken auf „Akzeptieren“ stimmen Sie der Verwendung zu. Durch Klicken auf „Einstellungen“ können Sie eine individuelle Auswahl treffen und erteilte Einwilligungen für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einstellungen  ·  Datenschutzerklärung  ·  Impressum
zurück
Cookie-Einstellungen
Cookies die für den Betrieb der Webseite unbedingt notwendig sind. weitere Details
Website
Verwendungszweck:

Unbedingt erforderliche Cookies gewährleisten Funktionen, ohne die Sie unsere Webseite nicht wie vorgesehen nutzen können. Das Cookie »TraminoCartSession« dient zur Speicherung des Warenkorbs und der Gefällt-mir Angaben auf dieser Website. Das Cookie »TraminoSession« dient zur Speicherung einer Usersitzung, falls eine vorhanden ist. Das Cookie »Consent« dient zur Speicherung Ihrer Entscheidung hinsichtlich der Verwendung der Cookies. Diese Cookies werden von Lebenshilfe Kempten auf Basis des eingestezten Redaktionssystems angeboten. Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.

Cookies die wir benötigen um den Aufenthalt auf unserer Seite noch besser zugestalten. weitere Details
Google Analytics
Verwendungszweck:

Cookies von Google für die Generierung statischer Daten zur Analyse des Website-Verhaltens.

Anbieter: Google LLC (Vereinigte Staaten von Amerika)

Verwendete Technologien: Cookies

verwendete Cookies: ga, _gat, gid, _ga, _gat, _gid,

Ablaufzeit: Die Cookies werden bis zu 730 Tage gespeichert.

Datenschutzhinweise: https://policies.google.com/privacy?fg=1

Externe Videodienste
Verwendungszweck:

Cookies die benötigt werden um YouTube Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.
Anbieter: Google LLC
Verwendte Technologien: Cookies
Ablaufzeit: Die Cookies werden bis zu 179 Tage gespeichert.
Datenschutzerklärung: https://policies.google.com/privacy?hl=de&gl=de

Cookies die benötigt werden um Vimeo Videos auf der Webseite zu integrieren und vom Benutzer abgespielt werden können.
Anbieter: Vimeo LLC
Verwendte Technologien: Cookies
Ablaufzeit: Die Cookies werden bis zu 1 Jahr gespeichert.

Datenschutzerklärung: https://vimeo.com/privacy